Die Voraussetzungen für die Ausgabe einer deutschen E-Plakette

Damit Fahrzeuge, die nicht in Deutschland zugelassen sind eine E-Plakette erhalten, muss die Grundvoraussetzung erfüllt sein, dass es sich um ein reines Elektrofahrzeug ohne Verbrennungsmotor handelt, welches von außen elektrisch aufladbar sein muss.
Sollte es sich um ein Hybrid-Fahrzeug handeln, so muss noch beachtet werden, dass dieses maximal 50g CO2 oder weniger pro Kilometer ausstoßen darf und bei rein elektrischer Fahrt eine Reichweite von mindestens 30km haben muss (ab 01.01.2018 mindestens 40km).
Die entsprechenden Werte CO2/km und die Reichweite finden sich in der sogenannten CoC / Certificate of Conformity, der EWG-Übereinstimmungs-Bescheinigung.

Ist das Fahrzeug ein reines Elektro-Fahrzeug, so gelten keine Beschränkungen für die Erteilung der E-Plakette (außer, dass es nicht in Deutschland zugelassen sein darf).
Ob ein Fahrzeug berechtigt ist eine E-Plakette zu erhalten, kann übrigens auch aus den Fahrzeugpapieren oder der CoC ersehen werden, wenn dort zusätzlich die zuständige Richtlinie der EU aufgeführt ist: Richtlinie 2007/46/EG oder ein Zahlencode, der mindestens die Zeichenkette „2007/46“ enthält. Meist ist die Eintragung unter dem Punkt „K“ zu finden.